Die Auswahl des richtigen Lattenrostes bestimmt den Schlafcomfort

Der Lattenrost ist neben der Matratze und dem Bettgestell die wichtigste Komponente im Schlafzimmer und entscheidend für einen erholsamen Schlaf. Der Lattenrost oder auch Lattenrahmen genannt ist mitbestimmend bei den Eigenschaften der Matratze.  Dieses kann mit den entscheidenden Unterschied machen ob  sie ausgeruht und frisch in den Tag starten oder sich schon beim Aufstehen „gerädert“ fühlen.

Die Modelle

Bei den Lattenrosten wird zwischen folgenden Modellen unterschieden.

–          Starr (ohne jegliche Verstellung außer  im Mittelbereich für die Härte)

–          Verstellbar ( Meist Kopf und Fußteilverstellung)

–          Elektrisch  verstellbar bzw. Motorisiert (Meist Motorgestützte Kopf und Fußteilverstellung entweder mit 1,2 oder 4 Motoren)

–          Tellerlattenrost (Ein Lattenrost mit einzeln gelagerten Tellern anstatt leisten. Besonders für Seitenschläfer, Menschen mit Rückenproblemen und Druckempfindlichen Menschen geeignet)

Das Zusammenspiel zwischen Lattenrost und Matratze


Der Einfachheit halber kurz zusammen gefasst.
 Wichtig ist bei dem Lattenrost mit Leisten noch die Anzahl und der Abstand der Leisten.

–          Bei Federkernmatratzen oder Federkernähnlichen Matratzen reichen 24 Leisten oder mehr

Der Abstand darf mehr als 3 cm betragen.

–          Bei allen anderen Matratzen gilt umso mehr Leisten und umso kleiner der Abstand der einzelnen leisten umso besser.  Daraus ist nicht zu folgern das eine Platte mit Löchern das Beste wäre denn:  Der Nachteil besteht in der Härte des Lattenrostes das mit Anzahl der Leisten zunimmt. Für Druckempfindliche Menschen oder diejenigen die dann etwas weicher liegen wollen kommt dann nur ein Tellerrahmen in Betracht oder spezielle Lattenroste mit extra weichen Federleisten.

Der starre Lattenrost

Der starre Lattenrost gehört zur aussterbenden Sorte. Meistens entscheidet man sich für einen verstellbaren Lattenrost.  Der Grund liegt im geringen Aufpreis und des deutlich höheren Komforts eines verstellbaren Lattenrostes. Die starre Variante kann aber ohne weiteres bei Federkernmatratzen eingesetzt werden da diese eh meistens nicht für eine Kopf bzw. Fußteilverstellung geeignet sind.  Diese starren Lattenroste sind je nach Leistenanzahl für alle Matratzenarten geeignet.

Der Verstellbare Lattenrost

Die meisten verstellbaren Lattenroste lassen sich  im Kopf sowie  Fußbereich verstellen. Dabei ist darauf zu achten das die Einteilung ca. 1/3 zu 2/3 beträgt da sonst im Kopfbereich nicht genügend gestützt wird.  Manche Modelle bieten zusätzlich noch eine Nackenstützfunktion. Diese sind besonders hochwertig. Es ist auch darauf zu achten das man das Kopfteil  sowie auch das Fußteil weit genug anheben kann. Im Idealfall über 45 Grad. Das erleichtert das Saubermachen unterm Bett ungemein.

Moderne verstellbare Lattenroste haben noch weitere Einstellmöglichkeiten. So sind oftmals der Hüftbereich an dem die Matratze und der Lattenrost am meisten belastet werden mit stärkeren und auch verstellbaren Latten oder doppelleisten ausgestattet.

Diese Variante bietet sich besonders für den Bauchschläfer an. Mit einer leichten Anhebung der Federn im Hüftbereich lässt sich eine Hohlkreuzbildung beim Bauchschläfer vermeiden und die Wirbelsäule kann sich in der Nacht besser  erholen.

Rückenschläfer bevorzugen meistens eine weichere Einstellung des Becken- und Kopfbereiches. Somit wird eine leichte Absenkung dieser Partien erzielt, welche somit zu einer entspannenden Schlafposition besonders im Hals- Nackenbereich führt.

Eine ähnliche Einstellung dient dem Seitenschläfer zum Erreichen einer optimalen Schlafposition. Der Seitenschläfer wird bevorzugt den Becken- und Schulterbereich etwas weicher einstellen. Somit wird der Druck auf die Schultern während des Schlafes verringert und die Wirbelsäule mit der  doppelten S-Krümmung optimal entlastet.

Um ein verstellbares Lattenrost optimal nutzen zu können sollten Sie darauf achten dass die Matratze auch für diesen geeignet ist. Grundvoraussetzung dafür ist gewisse Biegsamkeit der Matratze. Am besten hierfür geeignet sind Latexmatratzen und Kaltschaummatratzen. Federkernmatratzen sind meistens zu steif um mit  einem verstellbaren Kopfteil optimal zusammenzuwirken.

Der  Elektrisch Verstellbare Lattenrost

Dieser Lattenrost bietet noch mehr Komfort als der verstellbare Lattenrost.  Nicht nur das Motoren das verstellen übernehmen und somit das aufstehen und anheben der Matratzen entfällt, nein auch die Verstellung an sich ist meist nicht nur an 2 Punkten möglich sondern an 4 oder mehr Punkten. Grundsätzlich verstellt sich ein Motorisierter Lattenrost viel runder als ein Lattenrost mir manueller Verstellung. Mit Ihm kann man für alle Situationen die optimale Einstellung finden und die Position jederzeit verändern. Dies ist besonders von Vorteil wenn man gerne im Bett liest oder Fernsehen schaut oder man eine  Aufstehhilfe benötigt.

 Wer sich für ein elektronisch verstellbares Lattenrost entscheidet  braucht auch vor einem Stromausfall  keine Angst haben. Für dieses Fall gibt es die Netzfreischaltung die es erlaubt das Lattenrost selbst bei einem Stromausfall wieder in die Grundposition zu stellen.  Des Weiteren vermeidet es die allgemein bekannten elektromagnetischen Felder.

Der Tellerrahmen

Der Tellerrahmen ist der optimale Lattenrost für jeden. Damit meine ich wirklich für jeden.  Es vereint alle Vorteile der vorangegangenen Modelle und kann noch viel mehr. Durch die 3D gelagerten Teller können Schulter und Hüftpartien nahezu druckfrei in die Matratze einsinken, da kein Material im Wege steht wie es bei den herkömmlichen Lattenrosten der Fall ist. Zusätzlich entfällt das nervige wippen  was man bei normalten Lattenrosten hat wenn man sich z.b. hin und her dreht. Der Härtegrad der einzelnen Teller lässt sich verstellen. So ist auch der optimale Härtegrad im Zusammenspiel mit der Matratze gewährleistet.  Einen Nachteil hat dieser Lattenrost aber doch. Es ist ein wenig höher als herkömmliche Lattenroste und lässt sich damit nicht in alle Betten legen.