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Worauf sollte ich beim Kauf eines Kissens achten?

Waschbarkeit
Aus hygienischen Gründen sollte darauf geachtet werden, dass das Kopfkissen leicht zu reinigen ist. Die meisten Kissen sind zumindest bis 30 Grad Celsius waschbar. Kopfkissen sollte mindestens einmal im Jahr gereinigt werden, aber auch das Lüften an der Sonne hat dank reinigenden Effekt. Allerdings wird auch bei regelmäßiger Reinigung ein Austausch des Kissens nach rund fünf Jahren empfohlen.
Form
Falsch geformte oder ältere Kissen, die an Elastizität verloren haben, sind häufig ein Grund für Verspannungen oder Nackenprobleme, können aber auch Schmerzen in den Bandscheiben hervorrufen. Die richtige Form eines Kissens ist neben den Körperproportionen des Benutzers vor allem von seinem Schlafverhalten abhängig. So werden spezielle Kopfkissen für Seiten-, Bauch- und Rückenschläfer angeboten. Je nach Schlafposition ändert sich auch die Haltung der Wirbelsäule, besonders im Nackenbereich.

Um eine durchgängige Stützung zu gewährleisten, unterscheiden sich auf das Schlafverhalten abgestimmte Kissen in Volumen und Form: Wer hauptsächlich auf der Seite schläft, braucht ein voluminöseres Kissen als jemand, der bevorzugt auf dem Rücken liegt. In beiden Liegepositionen sollten Kopf und Nacken optimal gestützt sein. Bauchschläfer brauchen hingegen entweder gar keine beziehungsweise eine sehr dünne Unterlage oder ein schräges, kegelförmiges Kissen. Darüber hinaus gibt es orthopädische, anatomisch vorgeformte Kopfkissen, die zum Beispiel genoppt oder gewellt und teilweise im Kopfbereich ausgeschnitten oder vertieft sind. Für Menschen, die besonders mit Nackenproblemen zu kämpfen haben, gibt es spezielle Nackenstützkissen.

Füll-Material
Eine richtig gewählte Kissenfüllung kann entscheidend zum Schlafkomfort beitragen. Von der Füllung hängt vor allem ab, wie hart das Kissen ist und wie gut es stützt. Welche Füllung zu bevorzugen ist, hängt von den individuellen Vorlieben und dem Körperbau des Benutzers ab.

Am beliebtesten ist das Federkissen, das aus einer Mischung aus Federn und Daunen besteht. Der Härtegrad dieser Füllung hängt vom Mischverhältnis ab: Daunen machen das Kissen weicher, Federn härter. So sind Federkissen, deren Füllung überwiegend aus Dauen besteht, elastischer, während bei hohem Federanteil das Kissen besser den Kopf stützt. Besonders positiv für die Atmungsaktivität und Wärmeerhaltung des Kissens ist eine Füllung mit Dauen von der Eiderente.

Auch Wolle findet häufig bei Kissenfüllungen Verwendung. Schurwolle reguliert den Wärmehaushalt und gibt Feuchtigkeit zügig an die Außenluft weiter. Da sich in Schurwolle verhältnismäßig viel Luft speichert, bildet sie eine natürliche Isolationsschicht. Ihre bauschigen Kügelchen sorgen zudem für elastische und gut ausschüttelbare Kopfkissen. Auch natürlich, wenn auch pflanzlich, sind Kissen mit Dinkel- oder Hirsefüllung.

Neben natürlichen werden verschiedene synthetische Füllungen wie Schaumstoff oder Latex angeboten, die auch von Allergikern bedenkenlos verwendet werden können. Allerdings halten Schaumstoffkissen in der Regel nicht länger als 2 Jahre. Neben Latex und Schaumstoff werden synthetische Kissen mit Polyesterfüllung angeboten. Polyesterkissen sind mit kleinen Faserbällchen gefüllt, die sich automatisch der Körperform anpassen und im Gegensatz zu Federn kaum verklumpen können. Außerdem lassen sich Polyesterkissen in der Waschmaschine reinigen und sind allgemein sehr strapazierfähig.
Maße
Kopfkissen werden hauptsächlich in zwei Formaten angeboten, 40×80 und 80×80 Zentimeter. Nach wie vor werden die meisten Bettbezüge für 80×80-Kopfkissen gefertigt, Experten raten aus orthopädischen Gründen hingegen zu kleineren Maßen. Diese gewährleisten, dass Kopf und Nacken vom Kissen gestützt werden, während die Schulter neben dem Kissen auf der Matratze ruht. So können Verspannungen verhindert und die Wirbelsäule entlastet werden.
Individuelle Anpassung
Manche Kissen erlauben ein individuelles Anpassen ihres Volumens an die Schulterhöhe des Benutzers. Dies geschieht entweder durch Zu- beziehungsweise Entnahme von Füllmaterial oder durch entnehmbare Einlagen.
Mehrkammerkissen
Mehrkammerkissen bestehen in der Regel aus zwei oder drei separaten Kammern, so zum Beispiel mit Daunen in der oberen und unteren Kammer und Federn in der Mitte. Außerdem gibt es Duo-Kissen, deren Innenteil aus Federn und deren Außenhülle aus Daunen besteht.
Seitenschläferkissen
Eine Besonderheit unter den speziell geformten Kissen stellt das Seitenschläferkissen dar. Diese Gesundheitskissen, die besonders bei Schwangeren beliebt sind, sind so geformt, dass sie in Seitenschläferposition bis zwischen zu den Beine reichen, wobei das obere Bein bequem auf dem Kissen aufliegt. Dadurch wird vor allem der Kopf- und Nackenbereich optimal unterstützt.

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